Nachdem der Kunstrasenplatz mit Ultimate Frisbee Linierung am 06.08.21 offiziell eröffnet wurde, konnte am 07.08.21 das erste Trainingsturnier auf dem hochmodernen Kunstrasenplatz ausgetragen werden.
Am Einladungsturnier der Potsdamer Goldfingers nahmen auch Spieler*innen der Ultimate-Teams aus Eberswalde und Magdeburg teil.
Das Ergebnis des Trainingsturniers: der moderne Kunstrasenplatz hat sich bewährt und ist geeignet, hochklassige Ultimate Frisbee Turniere auszurichten.
Kunstrasenplanrote Ultimate-Linierung auf modernem Kunstrasen
Das Zentrum für Hochschulsport der Uni Potsdam bietet in der vorlesungsfreien Zeit wieder Ultimate Frisbee auf dem Sportplatz am Neuen Palais in Potsdam an.
Frisbee als eine der schnellsten Teamsportarten der Welt verbindet Elemente aus dem American Football, Handball und Basketball – also eine Mischung aus Laufen, Fangen und Werfen. Dieser Kurs richtet sich an alle, die am Strand schon einmal eine Frisbeescheibe einfach nur so hin- und hergeworfen haben und natürlich auch an all diejenigen, denen ein runder Plastikteller total fremd ist. Im Kurs werden die Grundwurfarten (Vorhand, Rückhand, Overhead und Knife, In- und Outside) sowie einfache technische und taktische Elemente der Sportart vermittelt und vor allem auch Ultimate Frisbee gespielt. Bei Ultimate handelt es sich um einen Mixed-Sport, den Frauen und Männer zusammen betreiben.
Am 6. August ließ es sich Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert nicht nehmen gemeinsam mit Dietmar Thiele, Vorsitzender der Potsdamer Sportunion und im Beisein der Vorsitzenden des Goldfingers Ultimate Clubs Potsdam Dine Fischer sowie BBFV-Vorsitzenden Lars Schmäh die erste Kunstrasenanlage für Ultimate Frisbee in Potsdam offiziell zu eröffnen.
Florian Fischer erklärt Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert den Vorhandwurf
Auch ein abendlicher Wolkenbruch konnte an die 100 Sportler*innen, Angehörige und Offizielle aller beteiligten Vereine (darunter viele Aktive der Potsdamer Goldfingers) nicht davon abhalten, dabei zu sein. Nach den offiziellen Worten zur Wichtigkeit des Sports und der fruchtbaren Zusammenarbeit von Stadt und Verein, nahmen alle Anwesenden gemeinsam die neue Anlage in Besitz oder genossen bei Bier und Bratwurst das sportliche Treiben. Auch OBM Mike Schubert nutzte die Chance und ließ sich von den Goldfingers für den Scheibensport begeistern. Die Gesamtanlage bietet nun mit einem Kunstrasengroßfeld und LED-Beleuchtung, zwei auch für Ultimate Frisbee geeigneten Hockeyfeldern (Kunstrasen wie bei Olympia in Tokyo), mehreren Beachvolleyplätzen und einem Basketballcourt genügend Raum für derzeit vier Vereine.
Ultimate Frisbee Juniorinnen auf dem neuen Kunstrasen
BBFV-Vorsitzender Lars Schmäh: “Besonders freut mich, dass auf dieser Anlage dauerhafte Ultimate-Spielfeldmarkierungen integriert wurden, die sowohl unser Auftreten als auch Turnierveranstaltungen ein Stück mehr professionalisieren. Das ist bislang einmalig in der Region, und setzt ein sichtbares Zeichen, wie sich auch Ultimate Frisbee in Potsdam inzwischen etabliert hat.”
Der BBFV erinnert an die Möglichkeit, über die Bildungs- und Teilhabe-Leistungen Kindern und Jugendlichen aus Familien mit Erhalt von Sozialleistungen (z.B. Kinderzuschlag, Wohngeld,…), die Teilnahme am Frisbeesport und Vereinsleben zu erleichtern.
Mit der BuT-Leistung soll Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die Teilnahme in Vereins- und Gemeinschaftsstrukturen ermöglicht und angeleitete Aktivität u.a. im sportlichen Bereich gefördert werden. Die Leistung im Wert von monatlich pauschal 15 EUR kann gewährt werden für: - Beiträge in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit (z. B. Frisbeeverein), - Teilnahme an Freizeiten (z. B. Frisbeecamp, Discgolffreizeit o.ä.) Nach Vorlage einer Teilnahmebestätigung an der sozialen und kulturellen, sportlichen Teilhabe erhält der Antragsteller (teilw. auch der Verein) den monatlichen Betrag als Geldleistung, um Aufwendungen für Beiträge usw. bezahlen zu können
Berechtigt sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene teilw. bis 25 Jahre aus Familien, die folgende Leistungen beziehen: - Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (SGB II), - Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII), - sowie Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG mit analogen Ansprüchen nach dem SGB XII, - Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKKG) oder - Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG)
Die Gelder können bei den Sozialämtern der Städte und Landkreise beantragt werden. Für z.B. Potsdam findet man Merkblätter, Antragsunterlagen und Ansprechpartner im Bereich Soziale Leistungen. Weitere Links findet Ihr für Cottbus, Elbe-Elster, Oberhavel oder auf den Homepages der anderen Landkreise und kreisfreien Städte.
Ultimate ist einer der schnellsten Teamsportarten der Welt, der die Frisbeescheibe von den Teammitgliedern mittels Freilaufen und Zupassen über das Feld befördert wird. Durch das Fangen der Scheibe in der gegnerischen Endzone wird gepunktet. Beim Ultimate Frisbee gibt es keinen Schiedsrichter, was das eigenverantwortliche Handeln und respektvolle Miteinander besonders fördert. Schon drei Spieler*innen pro Mannschaft und ein beliebiges Feld mit gut markierten Endzonen garantieren ultimativen Spaß.
Bei uns dreht es sich eine Woche lang (11.10.–15.10.21) alles um den fliegenden Schwebedeckel. Das Angebot richtet sich an alle Mädchen und Jungen im Alter von ca. 8 bis ca. 12 Jahren, die am Strand oder auf der Wiese schon mal eine Frisbeescheibe einfach nur so hin- und hergeworfen haben und natürlich ebenso an diejenigen, denen ein runder Plastikteller total fremd ist. Im Kurs lernen wir die Grundwurfarten kennen und üben die verschiedenen Scheibensportarten, wobei einfache technische und taktische Elemente der Sportart Ultimate Frisbee auf dem Programm stehen. Ziel des Feriencamps ist es, den Kindern den Spirit of the Game und die Prinzipien des Fair Plays nah zu bringen – denn das ist der Aspekt, der die körperkontaktlose Sportart auszeichnet. Der Spaß in der Gruppe, die Freude an der Bewegung sowie eine rundum erlebnisreiche Ferienwoche stehen im Mittelpunkt des Camps.
Die Kinder müssen morgens 09:00 Uhr direkt zum Sportplatz am Campus Am Neues Palais in Potsdam gebracht und nachmittags bis 14:30 Uhr dort wieder abgeholt werden.
Bei schlechtem Wetter findet das Camp in der neuen Halle im Golm statt.
Alle Aktivitäten werden unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt.
Für Snacks und Mittagessen ist gesorgt. Das Mittagessen werden die Kinder in der Mensa am Neuen Palais einnehmen.
Hinweise:
das Camp wird vom Zentrum für Hochschulsport der Uni Potsdam ausgerichtet und ist hierüberzu buchen
Campleiter*innen sind erfahren Frisbeespieler*innen (teilw. aus der 1. Liga)
Eine Liste der Sachen, die zum Camp mitgebracht werden sollen, erhalten Sie vor dem Start des Camps.
Bitte bei der Buchung den Namen des Kindes und den Status der Elternangeben.
Umkleiden und Duschen stehen unter Einhaltung der Abstands- und Maskenpflicht zur Verfügung. Das Erscheinen in Sportkleidung wird aber weiterhin dringend empfohlen.
die Teilnahmegebühr für die 5 vollen Sporttage berechnet sich nach dem Status der Eltern und liegt zwischen 121 und 181 EUR (Snacks und Mittagessen sind inklusive)
In der Kolumne der Märkischen Allgemeinen Zeitung MAZ “Landpartie mit Lars” berichtet der Autor und begeisterte Fahrradfahrer Lars Sittig aktuell über eine Radtour durch den Hohen Fläming.
Start und Ziel ist der Bahnhof Wiesenburg, an dem ein kleiner Discgolfparcours entstanden ist. In der MAZ-Kolumne (MAZ+/ Bezahl-Artikel)“Von Waldmeistern und Wüstungen – die Radtour der Steine durch den Hohen Fläming” weist Lars Sittig auch auf die Möglichkeit des Discgolfens im Fläming hin.
Neben Discgolf besteht die Möglichkeit bei Countrygolf in Wiesenburg Naturgolf und Fußballgolf zu spielen, zu boßeln oder die Modellfahrzeug-Erlebniswelt auszuprobieren – alles zu einem fairen Preis bei netten Anlagenbetreibern.
Lars Sittig ist nach eigenen Angaben überzeugter Radfahrer und spielt selbst in seiner Freizeit Discgolf.
Das Sportministerium (MBJS) erkennt in Kooperation mit dem LSB in Brandenburg 175 Landesstützpunkte in 58 Sportarten an. In den Stützpunkten werden Kinder und Jugendliche unterstützt und zu Nachwuchssportler*innen ausgebildet. Die vereinsübergreifenden Landesstützpunkte der Landessportfachverbände sind grundlegender Bestandteil der Ausbildung und Weiterentwicklung von jungen Nachwuchsleistungssportler*innen.
Mit der Anerkennung erhalten die Landesstützpunkte bis Ende 2024 finanzielle Förderung. Für die Anerkennung sind einige Voraussetzungen nachzuweisen. Auch der Brandenburgische Frisbeesport-Verband e. V. (BBFV) strebt zur nächsten Förderperiode die Anerkennung eines Landesstützpunktes Frisbeesport an, um die Nachwuchsförderung weiter zu stärken.
Nach der langen Corona-Auszeit findet endlich wieder eine Discgolf-Veranstaltung in Potsdam statt. Am Wochenende des 24. und 25. Juli starten 20 Teams in den Divisionen Mixed und Men im Potsdamer Volkspark.
Urheber: Andi Wolfsohn
Der Potsdamer Discgolfverein Hyzernauts e. V. freut sich auf tolle Teams von A wie “Anton und die Hopfenperlen” bis “Tippfehler eZ” – mit Z.
Der Zeitplan sind die erste Runde am Samstag ab 10 Uhr, die zweite Runde ab 14:30 Uhr vor. Sonntag beginnt die dritte Runde ab 10 Uhr und das Finale um 14 Uhr.
Neugierige, Zuschauer und am Frisbeesport interessierte sind herzlich willkommen – es ist nur der übliche Parkeintritt zu entrichten.
Mit der Aktion “Discgolfen für Frauen” waren die Potsdamer Hyzernauts am 15.07.21 im RBB zu sehen. Der Beitrag ist ein Woche bis 22.07.21 in der ARD-Mediathek verfügbar.
Die Moderatorin Catarina Zanner war live vor Ort und hat Sara Krieg, eine der KursleiterInnen, interviewt. Das Frauen*Golfen soll interessierte Frauen einen niederschwelligen Einstieg in die tolle Sportart bieten. Wer Lust hat, beim nächsten Frauen*Golfen dabei zu sein: es findet jeden 3. Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Volkspark Potsdam statt. Eine vorherige Anmeldung per E‑Mail an frauen [ ät ] hyzernauts . de hilft den Organisatorinnen bei der Planung.
Wer einen Einblick in den Sport- und Spaßfaktor beim Discgolfen gewinnen möchten, ist am 24. und 25.07.21 herzlich eingeladen, Profis und AnfängerInnen beim Hyzernauts Team Cup 2021 im Volkspark Potsdam zuzuschauen.
Fördermittel Teil 3: Förderung von Projekten Verein und Schule/Kita
Was wird gefördert?
Um Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern und an die Vereine heranzuführen bietet der Landessportbund die Förderung von Projekten zwischen Sportvereinen auf der einen Seite und Schulen (Richtlinie 7.1)oder Kitas (Richtlinie 7.3) auf der anderen Seite an.
Neben der Möglichkeit zur Gewinnung neuer Vereinsmitglieder ist dies ein gutes Mittel das Angebot der Vereine über die beteiligten Kinder und Jugendlichen hinaus in den Familien und innerhalb der Schule bekannt zu machen. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen sind zudem über die Unfallkasse des Landes abgesichert, da es sich um eine schulische Veranstaltung handelt.
Der durchführende Sportverein kann dafür eine Förderung beantragen. Voraussetzungen sind u.a. die grundsätzlich wöchentliche Durchführung der Veranstaltungen (Kategorie A) über ein Schuljahr hinweg. Auch ist ein 14-tägiger Rhythmus möglich. Es sind auch Projekte mit insgesamt kürzere Laufzeit (Kategorie B) möglich, sofern die Veranstaltungen von sich aus sportart- oder saisonbedingten (z.B. Wasser‑, Wintersport) Grenzen unterliegen.
Es müssen mindestens zehn Kinder oder Jugendliche an dem Projekt / der Übungsgruppe teilnehmen. Im Behindertensport oder in begründeten Ausnahmefällen liegt die Mindestanzahl bei sechs.
Die Veranstaltungen selbst müssen durch Sportlehrer, lizensierte Übungsleiter oder Trainer durchgeführt werden. Möglich ist auch die Durchführung durch einen Übungsleiter/Trainer, der die eigene Lizenzausbildung bis zum Ende des Projektes erfolgreich abschließt.
Wie wird gefördert?
Die finanzielle Förderung erfolgt in Form eines festen Zuschusses zu den Gesamtausgaben. Der maximale Zuschuss liegt hier pro Schuljahr bei 1000 Euro.
Der Zuschuss ist zweckgebunden wie folgt möglich:
1. Honorierung des Übungsleiters/Trainers, maximal 15 Euro je Stunde (ausgenommen sind Lehrer und Vereinsmitarbeiter während der Arbeitszeit)
2. Anschaffung von Kleinsportgeräten wie Ultimate- oder Discgolfscheiben, Fachlektüre, Lehrmaterial, Spezialsoftware oder Kennzeichnungswesten
3. Reise- und Transportkosten für Projekte der o.g. Kategorie B
Für Projekte der o.g. Kategorie A ist im laufenden Schuljahr wöchentlich mindestens eine Veranstaltung / Übungseinheit a 60 Minuten durchzuführen.
Für Projekte der o.g. Kategorie B sind im Projektzeitraum mindestens 30 Veranstaltungen / Übungseinheiten a 60 Minuten durchzuführen.
Sowohl für Projekte der Kategorie A wie auch der Kategorie B gilt, dass eine Reduzierung der Veranstaltungen zu einer Verringerung des Zuschusses um 25 Euro je nicht durchgeführter Veranstaltung führt.
Veranstaltungen in Ferienzeiten sowie Vereinstrainings werden hier nicht bezuschusst.
Wie funktioniert’s?
Der jeweilige Kreis-/Stadtsportbund ist für die Abwicklung und Auszahlung der Fördermittel zuständig. Noch vor Beginn eines Schuljahres wird von dort ein pauschaler Antrag beim Landessportbund gestellt. Bereits für diesen „Pauschalantrag“, wie auch für die spätere konkrete Beantragung zur Projektförderung sollte der betreffende Sportverein frühzeitig Kontakt zu seinem Kreis-/Stadtsportbund aufnehmen, um dort das Projekt anzukündigen und Antragsfristen zu erfragen (i.d.R. Anfang August!). Diese werden in Brandenburg nicht einheitlich gehandhabt. Selbiges gilt für die Abgabefrist von Verwendungsnachweisen nach Ende des Projektes / Schuljahres.
Für die dann folgende konkrete Beantragung wird durch den Sportverein (Maßnahmeträger) das Formblatt „Antrag Kooperation Sportverein und Schule“ (bzw. Kita) an den zuständigen Kreis-/Stadtsportbund zur Prüfung und Weiterleitung an den Landessportbund gesandt. Zu beachten ist, dass dieser Antrag vom Schulleiter und dem Vorstand des Sportvereins bereits unterschrieben und gestempelt sein muss.
Wird dann eine Förderung seitens des Landessportbundes bewilligt, erhält der beantragende Verein eine schriftliche Mitteilung über seinen Kreis-/Stadtsportbund.
Für die letztendliche Auszahlung der Fördermittel hat der beantragende Verein die vollständige Abrechnung beim Kreis-/Stadtsportbund vorzulegen. Für die hierzu nötigen Verwendungsnachweise stehen folgende Formblätter zur Verfügung:
1. Verwendungsnachweis/Sachbericht Kooperation Sportverein und Schule
2. Teilnehmerliste Kooperation Sportverein und Schule
3. Belegliste
Im Rahmen des gesamten Verfahrens ist zu empfehlen, einen frühzeitigen und engen Kontakt zum eigenen Kreis-/Stadtsportbund aufzubauen. Alle Förderrichtlinien und Unterlagen findet Ihr hier. In Potsdam erfolgen solche Kooperationen bereits erfolgreich – bei weiterem Informationsbedarf fragt auch bei den Goldfingers oder dem BBFV an!